Inhaltsangabe:
amazon.de schrieb:In a world where magic ruled everything, Felicity Seymour couldn’t perform even the simplest spell. If she didn’t pass her testing, she’d lose her duchy—and any hope of marriage. But one man didn’t seem to mind her lack of dowry: a darkly delicious baronet who had managed to scare away the rest of London’s Society misses.
Sir Terence Blackwell knew the enchanting woman before him wasn’t entirely without magic. Not only could she completely disarm him with her gorgeous lavender eyes and frank candor, but his were-lion senses could smell a dark power on her—the same kind of relic-magic that had killed his brother. Was she using it herself, or was it being used against her?
One needed a husband, and the other needed answers. But only together could they find the strongest magic of all: true love.
Eigene Meinung:
Sir Terence Blackwell hat sich ganz der Jagd nach den Reliquien Merlins verschrieben, nach dem sein Bruder den Tod wegen eines dieser mächtigen Steine gefunden hat, die allzu oft für schwarze Magie genutzt werden.
Als „Wandler“, er ist ein Wer-Löwe, ist er immun gegen Magie und kann diese aber besser als jeder andere aufspüren und enttarnen. Und so erkennt er auch sofort den Hauch von schwarzer Reliquien Magie an Felicity Seymour, die vor dem Prinzen und seinem Komitee erschienen ist, um ihre Magie testen zu lassen und damit zu beweisen, dass sie würdig ist, das Erbe ihrer verstorbenen Eltern und deren Titel anzutreten.
Felicity versagt bei dieser Prüfung, Titel und Erbe werden ihr aberkannt und sollen nun an ihren Cousin, wenn er seinerseits den magischen Test besteht, übergehen. So mittellos zurück geblieben, ist sie zunächst mehr als erstaunt warum der attraktive Sir Terence ihr dennoch den Hof machen möchte.
Felicity zu umwerben und damit eine rechtmäßige Möglichkeit zu haben ihr nahe zu sein, scheint für Terence der einzige Weg, mehr über Felicitys, ob freiwillige oder unfreiwillige Verbindung zur schwarzen Reliquien Magie herauszufinden.
Aber ehe er sich versieht, scheint Felicity eine ganz andere Art der Magie um ihn gewoben zu haben und er ist schlicht und einfach verzaubert von ihr….
Es ist nicht so ganz einfach eine Inhaltsangabe abzugeben, die nicht zu viel verrät, aber dennoch einen kleinen Einblick in die Welt von Felicity gibt. Wer sich aber das Buch zu seiner Lektüre erwählt, kann ganz beruhigt sein: Die Autorin führt ihre Leser sehr gekonnt und gut verständlich in die Geschichte ein.
Besonders den Lesern und Liebhabern von Liebesromanen die im viktorianischen England spielen, wird der Einstieg keinerlei Probleme bereiten, da alles was man von einem solchen Roman erwartet, vorhanden ist. Ganz im Gegenteil wird man sich das ein oder andere Lächeln nicht verkneifen können, wenn die Autorin dem Leser bekannte Straßenzüge, Viertel oder Plätze nach ihrem Gust umbenennt. So trifft man in Mayfair auf einen „Gargoyle Square“ oder man findet sich, als Leser, auf dem Land in „Trolshire“ wieder. ;-)
Kathryn Kennedy hat für ihre „Relics of Merlin Serie“ eine gute dosierte Prise Magie ins historische London gestreut, die die Daseinsberechtigung des Adels neu definiert und damit auch andere und neue gesellschaftliche Voraussetzungen schafft, ohne dem Leser bereits Bekannte und Beliebte zu revidieren.
Vergleiche zu dem „Die Schöne und das Biest“-Thema drängen sich genauso auf, wie die zu kitschigen Disney-Märchen. Und dennoch hatte ich beim Lesen nie das Gefühl in eine süßliche Geschichte abzugleiten.
„Enchanting the Lady“ bietet genau die richtige Mischung von alldem, was ich mir von einem paranormalen historischen Liebesroman, nur wünschen kann. Die Geschichte ist zauberhaft, amüsant, sehr romantisch und verfügt über einen absolut hinreißenden Helden.
Der nächste Teil der Serie ist bereits auf meinem Wunschzettel gelandet!
Fazit: „Enchanting the Lady“ bietet beste Unterhaltung für Liebhaber paranormaler historischer Liebesromane. Unbedingt lesen.
Veröffentlicht am 22.05.10!