Inhalt:
Die Menschheit ist ins All aufgebrochen und traf dabei auf verschiedene Spezies mit denen sie nun einigermaßen in Frieden lebt.
Pjortr Chrumow, Kosmonaut, Enkel eines etwas kautzigen Autors, entdeckt auf einem seiner Flüge auf einen blinden Passagier der ihm Glaubhaft verkündet das er die Menschheit retten muss und ihn deshalb sofort zu seinem Großvater begleiten muss. Es bliebe keine Zeit um auch noch die Regierung zu mobilisieren. Pjotr weiß nicht weshalb, aber er glaubt dem Zähler, wie die Rasse des Außerirdischen von den Menschen genannt wird. Auf was genau er sich dabei jedoch einlässt wird ihm erst bewusst als es eigentlich schon zu spät ist einen Rückzieher zu machen...
Meine Meinung:
Ich glaube ich steh einfach auf Lukianenkos Art Science Fiction zu erfinden und zu erzählen. *g* Ja irgendwie scheint vieles schon sehr geklaut - vor allem Start Trek kommt einem beim Lesen immer wieder in den Sinn. Aber mir hat es eine Menge Spaß gemacht. Sicher habe ich einen Vorteil: Ich lese kaum Science Fiction, vor allem von Zeitgenössischen Autoren lass ich im Normalfall die Finger, meist liegt das daran das ich irgendwie dafür kein Interesse aufbringen kann.
Lukianenko liebe ich ja sehr, vermutlich kann ich deshalb nicht aufhören die Bücher von ihm zu kaufen, auch wenn ich mir eigentlich wünschen würde wieder etwas richtig Düsteres von ihm zu lesen. Nach wie vor konnte keines seiner Bücher die Wächterreihe übertrumpfen. Aber seine Scienc Fiction Bücher haben alle eine ganz bestimmte Stimmung die ich einfach mag. Sternenspiel gefällt mir jedenfalls. Zu Beginn ist es einfach eine Held -rettet- die -Erde -Geschichte obwohl er das so gar nicht möchte. Es ist ein Konflikt für Pjotr. Vor allem weil er das Gefühl hat nur benutzt zu werden. Irgendwie war ich deshalb genauso aufgebracht wie er - ja ich mag ihn irgendwie. *g* Andererseits fragt man sich auch oft genug warum er einfach alles mit sich machen lässt, kaum einmal etwas hinterfragt. Selbst als er die Chance hat auszubrechen nimmt er sie nicht war. Das hat mich etwas irritiert, da ich aber nicht weiß wie sich die Figur in Teil 2 (Sternenschatten) weiter entwickeln wird möchte das erstmal so stehen lassen.
Die Außerirdischen sind interessant - auch wenn sie an 60er Jahre Außerirdische aus Star Trek erinnern^^ Ich glaub ich steh wirklich auf diesen Ganzen "Trash" *g* Doch dann entwickelt sich doch einiges ein wenig anders als man sich das zuerst gedacht hätte. Lukianenko wäre nicht Lukienenko wenn es nicht ein paar eigentlich eher unlogische und übertriebene Wendungen gäbe.

Auf jedenfall war ich beim Lesen dann eine Weile doch etwas irritiert. Aber auch da hat sich dann irgendwann wieder gegeben. zu dem findet sich dann auch jede Menge Sozialkritik zwischen den Buchdeckeln, manchmal aber doch auch etwas sehr moralisch.
Spontan würde ich sagen: Sternenspiel ist eine richtige Schwimbadlektüre. Am besten zu einem Cocktail mit Schirmchen lesen^^
veröffentlicht am 5. Juni 2010!